Stirnlifting: Vorbereitung und Beratung

Stirnlifting

Um sich über die Vor- und Nachteile eines Stirnliftings vorab zu informieren, können Sie die verschiedenen Medien nutzen. Zusätzlich sind ein Austausch im Freundes- und Bekanntenkreis sowie der Besuch Ihres Hausarztes ratsam.

Der von Ihnen gewählte plastische Chirurg wird Sie anschließend in einem ausführlichen Beratungsgespräch aufklären. Hierbei verschafft er sich einen Eindruck über Ihren Hautzustand und das vorliegende Problem. Er fragt nach Erkrankungen, Allergien, einzunehmenden Medikamenten sowie Ihrem Lebensalltag. Faktoren, die das Aussehen des Gesichts mit prägen. Zusätzlich benötigt der Mediziner ein aktuelles Labor und Nachweise über den Zustand Ihres Herzens und Ihrer Lunge.

Im Gespräch wird der Chirurg Ihnen die verschiedenen Methoden erläutern. Er geht dabei auf die Vor- und Nachteile ein, zählt Komplikationen und Risiken auf und schlägt unter Umständen eine kombinierte Behandlung vor, bei der z.B. die Augen oder das übrige Gesicht mit behandelt werden. In der Regel kann der Arzt seine Erläuterungen durch Vorher-Nachher-Bilder bereits durchgeführter Eingriffe demonstrieren. Daneben veranschaulicht er auch die möglichen Ergebnisse bei Ihnen, in dem er Sie vor einen Spiegel setzt und die Stirn mit der Hand hochzieht oder zur Seite schiebt.

Mit dem hinzugezogenen Anästhesisten klären Sie das Narkoseverfahren ab. Hierbei ist eine Vollnarkose ratsam, einige Kliniken bieten auch eine örtliche Betäubung mit zusätzlicher Sedierung (Dämmerschlaf) an.Sind alle Ihre Fragen geklärt und hat der Chirurg Ihre Wünsche berücksichtigt, vereinbaren Sie einen Termin zur stationären Aufnahme. Dabei erhalten Sie noch einige Verhaltensmaßnahmen mit auf den Weg, die das Gelingen des anstehenden Eingriffs begünstigen.

In Absprache mit Ihrem Hausarzt sollten Sie alle Medikamente, die nicht lebensnotwendig sind, ca. ein bis zwei Wochen vor dem OP-Termin absetzen. Hierzu zählen auch blutverdünnende Medikamente und Schmerzmittel.

Auf den Genuss von Nikotin und Alkohol ist einige Tage vor und anschließend auch nach der OP zu verzichten. Achten Sie in dieser Zeit besonders auf Ihre Gesundheit. Durch Fieber oder Infekte kann es zu einem Verschieben des OP-Termins kommen. Falls Sie einen Kurzhaarschnitt tragen, ist es von Vorteil, den Bereich um das Gesicht wachsen zu lassen, um mögliche Narben bis zur Ausheilung verbergen zu können (abhängig vom Verfahren).

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